Amazon Ads optimieren

So können Sie Amazon Ads optimieren

Mit Ads können Sie die Sichtbarkeit Ihrer Produkte auf Amazon erhöhen und so Ihre Umsätze steigern. Damit Ihre PPC-Werbekampagne aber tatsächlich erfolgreich ist, müssen die Ads zielgruppenscharf angelegt und ausgesteuert werden. Wir erklären Ihnen, wie Sie Ihre Amazon Ads optimieren können.

Grundbegriffe: Was ist Amazon PPC?

Amazon Advertising wird nach dem PPC-Prinzip abgerechnet. PPC steht für „Pay-per-Click“. Sie zahlen nur, wenn die Anzeige tatsächlich für Traffic sorgt, also angeklickt wird. PPC-Kampagnen haben das Ziel, die Sichtbarkeit von Produkten und Amazon Stores zu erhöhen, um letztendlich die Umsatzzahlen zu steigern. PPC-Kampagnen können im Amazon Seller Central, bzw. Vendor Central angelegt werden. Für eine optimierte Aussteuerung sollten Sie sich durch eine professionelle Amazon-PPC-Agentur beim Anlegen und Aussteuern der Kampagnen unterstützen lassen.

Amazon Ads optimieren: Die unterschiedlichen Formate

PPC-Kampagnen können auf Amazon in drei Formaten geschaltet werden.

Sponsored Products

Bei Sponsored Product werden einzelne Produkte beworben. Die Werbeanzeigen werden in den Suchergebnissen geschaltet und damit Personen angezeigt, die sich für Ihre Produkte interessieren könnten. Mit Sponsored Product Kampagnen erhöhen Sie die Sichtbarkeit Ihrer Produkte.

Sponsored Brands

Sponsored Brands Kampagnen bewerben Ihre Marke und nicht nur einzelne Produkte. Diese Anzeigen werden potenziellen Kunden in den Suchergebnissen angezeigt und haben zum Ziel, sie auf Ihren Amazon Store zu lenken. Dieses Werbeformat kann als Banner oder Videoanzeige ausgespielt werden.

Sponsored Display

Das dritte Format für Amazon Ads ist Sponsored Display. Die Anzeigen werden nicht nur auf Amazon, sondern auch auf anderen Websites ausgespielt, um potenzielle Kunden auf Ihre Produktseiten zu leiten. Zudem können Sponsored Display Anzeigen auf Seiten ähnlicher Artikel ausgespielt werden. So werden Ihre Produkte potenziellen Käufern präsentiert, die gerade oder in der Vergangenheit nach einem ähnlichen Produkt suchen bzw. suchten.

Kosten Amazon PPC

Pauschal lassen sich die Kosten für Amazon-PPC-Kampagnen nicht beziffern. Denn diese werden dadurch bestimmt, wie lange die Anzeigen geschaltet werden und wie groß die Zielgruppe ist. Zudem sind die Werbeanzeigen teurer, wenn es viele Anbieter für ähnliche Produkte gibt. Dann sind die Werbeplätze für die entsprechenden Keywords hart umkämpft und die Top-Platzierungen werden an das höchste Gebot vergeben. Günstige Keywords sind aber schon ab etwa 30 Cent pro Klick zu haben.

Die Kosten für PPC-Kampagnen sollten Sie stets als langfristige Investition betrachten. Denn eine strategisch klug aufgebaute Werbekampagne kann auch Ihr organisches Ranking verbessern und sich Ihre Umsatzzahlen über das Ende der Kampagne hinaus positiv entwickeln.

Dennoch sollten die Kosten für PPC-Kampagnen natürlich effizient eingesetzt werden: Indem Sie Ihre Amazon Ads optimieren, können Sie die Kosten senken und Ihren Verkaufserfolg ausbauen. Spezialisierte Amazon-Agenturen wie Faru bieten Ihnen dabei professionellen Support.

Amazon Ads optimieren: Die wichtigsten Kennzahlen

Um Ihre Amazon Ad Kampagnen zu optimieren, müssen Sie die wichtigsten Kennzahlen für den Erfolg auf Amazon in den Blick nehmen und diese in Zusammenhang setzen. Nur so können Sie datenbasiert Ihre Amazon Ads optimieren.

Impressionen

Die Impressionen geben an, wie vielen Personen die Werbeanzeige angezeigt wurde. Ziel jeder Ad-Kampagne ist natürlich, dass die Anzeigen möglichst vielen, vor allem aber den richtigen Personen, angezeigt werden. Dafür muss die Kampagne speziell auf die Zielgruppe ausgesteuert werden. Dass eine zielgruppengenaue Aussteuerung wichtiger ist als die reine Zahl der Impressionen, wird anhand der folgenden Kennzahlen deutlich. Denn wenn eine Anzeige den falschen Personen angezeigt wird, dann bleibt es beim ersten Eindruck, Klick macht es aber nicht.

Klicks

Erst die Klicks geben Auskunft darüber, wie oft die Werbeanzeige tatsächlich zu einem Produktaufruf geführt hat. Ziel jeder Ad-Kampagne sind deshalb natürlich viele Klicks. Wird die Anzeige nur selten geklickt, obwohl die Impressions hoch sind, sollte das Targeting überprüft und gegebenenfalls spezifiziert werden. Möglicherweise sollte auch die Gestaltung der Anzeige überdacht werden.

Click-Through-Rate (CTR)

Die Click-Through-Rate (CTR) gibt Ihnen Auskunft darüber, wie viele Impressions tatsächlich zu einem Klick auf das Angebot geführt haben. Die CTR sollte natürlich möglichst hoch sein, denn nur dann sorgt das Anzeigen der Ad auch tatsächlich dafür, dass potenzielle Kunden auf Ihrer Produktseite landen.

Conversion Rate

Über die Conversion Rate wird angegeben, wie viele Klicks auf das Angebot letztendlich auch Verkäufe generieren. Eine niedrige Conversion Rate deutet darauf hin, dass Ihr Produktlisting nicht ansprechend genug gestaltet ist. Dann sollten Sie in Betracht ziehen, Fotos oder die Produktbeschreibung zu überarbeiten, um mehr Kunden von einem Kauf zu überzeugen. Eine niedrige Conversion Rate ist auch deshalb ärgerlich, weil das Hauptziel der PPC-Kampagne, mehr Umsätze, nicht erreicht wird.

Cost-per-Click (CPC)

Cost-per-Click (CPC) ist eine andere Bezeichnung für Pay-per-Click und gibt an, wie viel Kosten ein Klick verursacht hat. Der Vorteil der PPC-Kampagnen von Amazon ist, dass Sie nur zahlen müssen, wenn Ihre Anzeige tatsächlich zu einem Klick auf das Angebot führt. Die Preise pro Klick sind unterschiedlich. Ist ein Markt sehr umkämpft, so ist ein Klick deutlich teurer als bei Produkten mit nur wenigen Wettbewerbern. Bei sehr hoher Nachfrage nach Top-Platzierungen für besonders gefragte Suchbegriffe erhalten die höchsten Gebote die ersten Plätze.

Ziel ist jedoch eigentlich, als Seller oder Vendor möglichst niedrige CPC zu haben. Neben der Anzahl an Mitbewerbern kann auch die Größe der Zielgruppe die CPC beeinflussen. Je detaillierter die Zielgruppe ausgewählt wird, desto teurer werden in der Regel die CPC. Dafür erreichen Sie genauer die Personen, die sich mit höherer Wahrscheinlichkeit für Ihr Produkt interessieren.

Advertising Cost Of Sales (ACoS)

ACoS ist die Abkürzung für Advertising Cost of Sales, auf Deutsch: zugeschriebene Umsatzkosten. Dieser Wert ist relevant, um die Wirtschaftlichkeit und damit die Effizienz Ihrer Ad-Kampagne zu beurteilen. Die ACoS geben an, wie viel Werbekosten Sie im Verhältnis zum Umsatz eingesetzt haben.

Ziel ist, dass der Anteil an Werbekosten möglichst niedrig, also die ACoS möglichst klein sind. Denn die ACoS reduzieren Ihre Marge. Haben Sie eine Marge von 20 Prozent und ACoS, die ebenfalls bei 20 Prozent liegen, machen Sie mit der Anzeige keinen Gewinn. Die Marge sollte durch die Werbekosten natürlich nicht komplett verschlungen werden – zumindest nicht auf Dauer.

Kurzfristig kann es jedoch sinnvoll sein, sogar leicht defizitär zu wirtschaften. Denn durch viele Verkäufe durch eine hohe Markenaufmerksamkeit über Ad-Kampagnen sichern Sie sich gute organische Rankings, die dazu führen, dass Ihre Produkte in Zukunft auch ohne Ad-Kampagnen starke Umsätze erzielen. So können kurzzeitig hohe ACoS langfristig eine durchaus lohnenswerte Investition sein. Dieses Verhältnis von Werbekosten zu Gesamtumsatz (Werbeumsatz + organischer Umsatz) wird dann als Total Advertising Cost of Sales (TACoS) bezeichnet.

Return on Investment (ROI) / Return on Ad Spend (ROAS)

Das Return on Investment (ROI) (oder im Fall von PPC-Kampagnen exakter: Return on Ad Spend) gibt an, wie viel Umsatz Sie durch die eingesetzten Werbekosten erzielen. Ziel ist natürlich, dass für jeden eingesetzten Euro an Werbeausgaben ein Vielfaches an Umsatz durch die beworbenen Produkte generiert wird. Damit ist das ROI ein maßgeblicher Faktor für die Erfolgsmessung von Ad-Kampagnen.

Amazon Ads optimieren – Voraussetzungen

Ziel jeder Ad-Kampagne ist ein möglichst hohes Return on Investment. Dazu müssen Sie Ihre Amazon Ads optimieren. Bevor Sie damit beginnen können, müssen jedoch ein paar Voraussetzungen erfüllt werden. Denn nicht allein die Gestaltung und Aussteuerung der Anzeige entscheiden über Ihren Erfolg.

Produktdaten optimieren

Wenn Sie ein Produkt zum Bewerben aussuchen, sollten die Produktdaten optimiert sein. Das bedeutet, dass Ihr Produkt ansprechend mit guten Bildern und einer aussagekräftigen Produktbeschreibung präsentiert wird. Denn nur, wenn das Angebot auch überzeugt, lohnt es sich, Geld für Klicks zu investieren. Andernfalls droht eine niedrige Conversion Rate und die Anzeige läuft ins Leere.

Datenverfügbarkeit

Bevor Sie eine Ad-Kampagne optimieren können, brauchen Sie ausreichend Daten. Dazu sollten Sie mindestens zwei Wochen warten, bevor Sie ein erstes Fazit Ihrer Amazon PPC-Kampagne ziehen. Danach können datenbasiert Rückschlüsse für Optimierungen gezogen werden.

Amazon Ads optimieren mit SEO

Ein wichtiger Hebel für Erfolg auf Amazon ist die Amazon SEO. SEO steht für Search Engine Optimization, also Suchmaschinenoptimierung, und basiert bei Amazon vor allem auf der Auswahl der richtigen Keywords. Die Verwendung der relevanten Keywords ist nicht nur bei der Aussteuerung von Ad-Kampagnen entscheidend, auch das Ranking wird durch Keywords beeinflusst. Dazu sollten über ein entsprechendes Tool die relevanten Keywords für das zu bewerbende Produkt ermittelt werden. Eine spezialisierte Amazon-Agentur wie Faru kann Sie dabei unterstützen.

Die wichtigsten Keywords sollten im Titel und in den Bullet Points des Angebots hinterlegt werden. Zudem können Backend Keywords eingepflegt werden, die für die Kunden nicht sichtbar sind, aber Einfluss auf das Ranking haben. Hier können beispielsweise Übersetzungen der relevanten Keywords verwendet werden, seltene Synonyme und offensichtliche Rechtschreibfehler. Singular-/Plural-Formen der Suchbegriffe müssen nicht hinterlegt werden, da Amazon diese automatisch berücksichtigt.

Amazon Ads optimieren – Möglichkeiten

Es gibt mehrere Möglichkeiten, um Amazon Ads zu optimieren. Die größten Hebel stellen wir Ihnen hier kurz vor.

Targeting

Beim Targeting geht es darum, welche Ausrichtung die Ad-Kampagne hat. Grundsätzlich gibt es hierfür drei Möglichkeiten:

  • Keyword Targeting: Die Ads werden auf bestimmte Keywords ausgerichtet und erscheinen, wenn Personen nach diesen auf Amazon suchen.
  • Product Targeting: Hier werden die Ads direkt auf  Produktseiten geschaltet und damit Personen angezeigt, die sehr wahrscheinlich an Ihrem Produkt interessiert sein könnten. Damit können Sie sich direkt auf Produkten der Konkurrenz platzieren, also auch eigene alternative Produkte (z.B. ein anderes Modell) bewerben.
  • Category Targeting: Amazon schaltet die Werbeanzeigen in Kategorien.

Das Targeting kann sowohl manuell als auch automatisch erfolgen. Beim manuellen Targeting können Sie selbst auswählen, welche Keywords, Produkte und Kategorien für die Anzeigenschaltung ausgesucht werden. Hier ist jedoch eine genaue Analyse erforderlich, um die Ad-Kampagne tatsächlich effizient auszusteuern. Am besten lassen Sie sich dabei durch eine spezialisierte Amazon-Agentur wie Faru unterstützen, eine exakte manuelle Kampagne anzulegen. Alternativ können Sie die Anzeigen auch automatisch über Amazon aussteuern lassen. Dies ist meist aber nicht so zielgruppengenau wie das exakte manuelle Targeting durch eine Agentur.

Keywordtypen richtig auswählen

Beim Keyword Targeting ist die Wahl der richtigen Keywordtypen entscheidend. Amazon unterscheidet dabei in Exakt, Phrase und Breit.

Exakt meint, dass die Ads exakt auf die Keywords ausgespielt werden, die angegeben wurden. Nur Plural, Groß- und Kleinschreibung sowie Umlaute werden automatisch miterfasst.

Keyword-Phrasen bestehen aus mindestens zwei Wörtern, die jedoch immer in der exakt gleichen Reihenfolge verwendet werden müssen. „Sonnenhut Damen“ kann also zu anderen Ergebnissen führen als „Damen Sonnenhut“.

Dieses Problem können Sie umgehen, wenn Sie den Übereinstimmungstyp „Breit“ auswählen. Hier wird die Ad auch auf abweichende Kombinationen des Keywords ausgespielt. Der Nachteil daran ist, dass die Werbeanzeige weniger spezifisch ist. Wird das Keyword „Sonnenhut“ breit angelegt, so wird die Werbeanzeige gleichermaßen auf die Suchanfragen „Sonnenhut Damen“ und „Sonnenhut Herren“ ausgespielt. Das wird dazu führen, dass die Werbeanzeige auch Personen angezeigt wird, für die sie weniger relevant ist.

Welcher Keywordtyp die richtige Wahl ist, hängt von Ihrem Produkt ab. Um Ihre Amazon Ads zu optimieren, schauen wir uns genau an, welche Variante für Ihre Ziele am besten geeignet ist. In der Regel bietet sich für eine Kampagne eine Kombination aus mehreren Keywordtypen an.

Negative Keywords ausschließen

Für die Optimierung von Ad-Kampagnen ist es zudem wichtig, negative Keywords zu identifizieren und auszuschließen. Sie können exakte Begriffe oder Phrasen ausschließen. Wenn Sie beispielsweise einen Sonnenhut für Damen verkaufen und feststellen, dass Ihre Ad-Kampagne auf das Keyword „Sonnenhut Herren“ ausgespielt wird, können Sie „Sonnenhut Herren“ als negatives Keyword hinzufügen. Personen, die nach diesem Keyword suchen, wird Ihre Anzeige nicht mehr angezeigt. Das erhöht die Treffgenauigkeit Ihrer Kampagne und senkt die Kosten.

Lassen Sie von Faru Ihre Amazon Ads optimieren!

Wenn auch Sie erfolgreichere PPC-Kampagnen durchführen wollen, dann lassen Sie sich von Faru dabei unterstützen, Ihre Amazon Ads zu optimieren. Fragen Sie unseren individuellen Amazon-Service unkompliziert an!

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